Hypopreis Filmfest München 2006 – Bester Hauptdarsteller: Constantin von Jascheroff
Armin hat gerade die Mittlere Reife hinter sich. Er steht einigermaßen ratlos an der Schwelle zum Erwachsenenleben, bedrängt vom mütterlichen Wohlwollen, den väterlichen Erwartungen, dem leuchtenden Vorbild der älteren Brüder, vergeblichen Bewerbungsgesprächen und der endlosen Langeweile des Vorstadtlebens. Er beginnt, wahllos anonyme Bekennerbriefe zu schreiben, zuerst zu einem Unfall, dessen Zeuge er war, dann zu Verbrechen, von denen er in der Zeitung liest. Ein Spiel, in dem sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit immer mehr verschieben. Bald reicht es Armin nicht mehr, nur so zu tun, als sei er schuld.
"Bestechend... Neues deutsches Kino vom Feinsten!" (Player)