Film

45 Minuten bis Ramallah
Komödie

45 Minuten bis Ramallah

FSK: ab 12 Jahren
Der junge Palästinenser Rafiq hat sich in seinem Job in einem Restaurant in Deutschland eigentlich ganz gut eingerichtet, weit weg von seinem herrschsüchtigen Vater in Ost-Jerusalem. Der Einladung zur Hochzeit seines Bruders Jamal in der alten Heimat folgt er daher nur sehr zögerlich.
Und tatsächlich: Kaum ist die Familie wieder vereint, brechen alte Konflikte auf, die explosive Stimmung eskaliert schließlich so weit, dass der Vater im Streit eine tödliche Herzattacke erleidet. Nun müssen die Brüder gemeinsam den letzten Wunsch des Verstorbenen erfüllen: in Ramallah, auf palästinensischem Territorium, beerdigt zu werden!
Also begeben sich Rafiq und Jamal auf die gefährliche Mission: Mit der Leiche des Vaters, versteckt im Kofferraum ihres Wagens, haben sie nicht nur schnell die israelischen Sicherheitskräfte, sondern durch diverse Missgeschicke auch noch palästinensische Terroristen und die russische Mafia im Nacken – und eine attraktive Blondine an ihrer Seite…

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Filmdaten

Genre: Komödie
Produktion: Deutschland/Jordanien/Israel 2013
Originaltitel: 45 Minutes to Ramallah
Originalsprache: Englisch
Länge: 87 min
Regie: Ali Samadi Ahadi
Darsteller: Karim Saleh, Navid Akhavan, Julie Engelbrecht, Jackie Sawiris, Eyas Younis
Kamera: Wedigo von Schultzendorff
Schnitt: Silke Olthoff, Frank Geiger
Musik: Ali N. Askin
Produzent: Mohammad Farokhmanesh, Frank Geiger, Armin Hofmann
Verleih: Zorro
Kino-Start: 05.12.2013

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9 (1:2,35)
Regionalcode: 2
Extras: Making-of, Interview mit Ali Samadi Ahadi
Bestellnummer: DV 987968
EAN: 4047179879682
Erscheinungstermin: 06.06.2014

Pressestimmen

„Herrlich schräg, tempo- und pointenreich. […] Ein explosiv komisches Roadmovie vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts.“ ndr.de
„Rabenschwarze Komödie mit erfrischender Respektlosigkeit.“ epd Film
„Haarsträubende Situationskomik.“ lokalkompass.de
„Kaum zu glauben, doch Ali Samadi Ahadi beweist mit seinem Film, dass es tatsächlich möglich ist, eine Komödie mitten im Nahostkonflikt stattfinden zu lassen. […] Eine tiefschwarze Gratwanderung zwischen realem und fiktivem Irrsinn.“ Cine City, Filmmagazin
„Wilde und tatsächlich sehr lustige Kinokomödie […] Mit viel Sinn für Chaos und Spaß erzählt der Regisseur Ali Samadi Ahadi (›Salami Aleikum‹) von religiösem Fanatismus und völkerverbindendem Familienirrsinn. Seit langem ging es im Nahen Osten nicht mehr so ulkig zu.“ Der SPIEGEL