Film

5 Jahre Leben
Drama

5 Jahre Leben

FSK: ab 12 Jahren
Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Deutsch-Türken Murat Kurnaz, der insgesamt fünf Jahre als Gefangener der USA in Afghanistan und Guantanamo inhaftiert war. Er ist nicht nur die Chronik eines unvorstellbaren Missbrauchs, sondern zeigt auch den Überlebenswillen eines Mannes, dem man alles genommen hat.
Zugleich schildert der Film das Duell zweier außergewöhnlich starker Persönlichkeiten. Auf der einen Seite Murat Kurnaz, der seinem Leben einen neuen Sinn geben wollte, als er sich dem Islam zuwandte und nach dem 11. September nach Pakistan aufbrach, um eine Koranschule zu besuchen. Auf der anderen Seite Gail Holford, Verhörspezialist der US-Regierung, der alle Tricks von Manipulation bis Einschüchterung beherrscht und dessen Hauptziel es ist, Kurnaz ein Geständnis zu entlocken. Aber Kurnaz hat nichts zu gestehen. Er ist unschuldig…
So verstreichen Monate – bis Kurnaz begreift, dass seine Weigerung, ein Geständnis zu unterzeichnen, das Einzige ist, was ihm bleibt.

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Filmdaten

Genre: Drama
Produktion: Deutschland 2013
Originaltitel: 5 Jahre Leben
Originalsprache: Deutsch
Länge: 96 min
Regie: Stefan Schaller
Darsteller: Sascha Alexander Geršak, Ben Miles, Trystan Pütter, John Keogh, Timur Isik
Kamera: Armin Franzen
Schnitt: Simon Blasi
Ton: Christoph Schilling
Produzent: Christoph Fisser, Jörg Schulze, Jochen Laube, Joseph M'Barek, Fabian Maubach
Film-Webseite:
Verleih: Zorro
Kino-Start: 23.05.2013

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Tonformat: 2.0
Bildformat: 16:9 (1:2,35)
Regionalcode: 2
Extras: Statements von Stefan Schaller, Murat Kurnaz und Sascha Alexander Gersak
Bestellnummer: DV 978218
EAN: 4047179782180
Erscheinungstermin: 29.11.2013

Pressestimmen

„Ergreifendes Drama.“ focus.de
„Beeindruckende und bewegende Geschichte, ein brisanter und ein ganz wichtiger Film.“ SR 1
„Ein bewegender Film. Der Schauspieler Sascha Gersak kehrt jene innere Stärke der Hauptfigur nach außen, die dem Regisseur so wichtig war. Eine außergewöhnliche Leistung. Es braucht mehr Regisseure wie Stefan Schaller, die unbequeme Themen meisterlich fürs deutsche Kino reklamieren.“ Frankfurter Rundschau
„Eine aufrüttelnde, intensiv gespielte Chronik eines unvorstellbaren Unrechts. Sehenswert und wichtig“ Rheinische Post
„Eine phänomenale Darstellerleistung und ein eindrückliches Psychoduell zwischen Häftling und Verhörexperten“ Stern