Film

Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder
Dokumentarfilm

Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder

FSK: ohne Altersbeschränkung
Unsere heutige Gesellschaft altert rasch, das Thema »Altern in Würde« wird immer wichtiger. Welche Alternativen gibt es zum viel diskutierten Pflegemodell? Wie und unter welchen Umständen wollen wir selbst altern?
Ein Altenheim in Rumänien: 30 Siebenbürger Sachsen leben dort. Eine deutsche Minderheit, die unter Ceauºescu gelitten und zum Großteil das Land verlassen hat. Die, die geblieben sind, haben ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet und von der Hand in den Mund gelebt. Sie arbeiten heute noch – so gut es eben geht im Alter zwischen 55 und 93 Jahren. Sie beackern 12 Hektar Land, kümmern sich um Kühe, Schafe und Hühner. Jeder in seinem Tempo. Jeder so lange und so gut er es kann. Ein Drittel der Kosten kann das Altenheim dadurch eigenständig erwirtschaften.
Aber das ist nicht der einzige Grund, dass jeder hier eine Aufgabe hat. „Das macht auch etwas mit dem Menschen“, sagt Ursula Juga Pintican, die Leiterin der Diakonie Mediasch, des Trägers des Altenheims. „Man gibt ihm ein bißchen mehr das Gefühl, dass er gebraucht wird. Daß er nicht nur ...

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Deutschland 2014
Originaltitel: Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder
Originalsprache: Deutsch
Länge: 76 min
Regie: Claudia Funk
Darsteller: Lorenz Auner, Hans Göffert, Johann Klatt, Anna Stirner
Kamera: Julia Weingarten
Schnitt: Lale Özdönmez
Produzent: Claudia Funk
Verleih: GMfilms
Kino-Start: 01.10.2015

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch, Rumänisch
Untertitel: Deutsch
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9
Regionalcode: 0
Extras:
Bestellnummer: DV 111138
EAN: 4260065524132
Erscheinungstermin: 08.04.2016

Pressestimmen

„Eine sehenswerte, einzigartige Doku, die zu keiner Zeit ihrer 75 Spielminuten langweilt, obwohl sie zu weiten Teilen lediglich ältere Menschen bei körperlicher Arbeit zeigt. Eine Leistung, die man ihnen ((der Regisseurin) wie auch den Bewohnern) erst mal nachmachen muss.“ programmkino.de
„Funke (kommt) ihren Protagonisten auf völlig unaufdringliche Weise näher, ohne sie vorzuführen oder zu überfahren. Und vor allem bleibt dem Zuschauer so immer genügend Zeit, den Stolz in ihren Gesichtern zu entdecken.“ filmstarts.de
„Ein Film mit einem merkwürdigen Titel, der aber neugierig macht. Muß man sich das ansehen? Man sollte.“ Fritz Wolf