Film

Blood in the Mobile
Dokumentarfilm

Blood in the Mobile Blutige Handys

FSK: ab 12 Jahren
Im Kongo herrscht seit Jahren ein äußerst brutaler Bürgerkrieg, der bereits mehr als 5 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Er wird von allen beteiligten Gruppen durch den illegalen Handel mit Mineralien finanziert. »Blood in the Mobile« geht der Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und diesem Handel nach.
Hierfür begibt sich der Regisseur Frank Poulsen persönlich in den Kongo, um vor Ort entgegen allen Warnungen und Gefahren die illegale Minenindustrie zu besichtigen: Er bekommt Zugang zu der größten Mine Bisie, von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert, in der Kinder Tage lang in dunklen, engen Tunneln die Mineralien ausgraben, die später in unseren Telefonen landen.
Nach seinem Besuch in der Mine versucht Frank Poulsen mehrfach, mit Nokia, der größten Mobilfunkfirma weltweit, in Kontakt zu treten. Er möchte ihr Versprechen, dass sie nicht Konfliktmineralien kaufen und damit den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanzieren. Nokia kann es ihm nicht garantieren…

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Dänemark/Deutschland 2010
Originaltitel: Blood in the Mobile
Originalsprache: Englisch
Länge: 82 min
Regie: Frank Piasecki Poulsen
Darsteller: unbekannt
Kamera: Adam Wallensten, Lars Skree, Frank Piasecki Poulsen
Schnitt: Mikael K. Ebbesen
Musik: Kristian Eidnes Andersen
Produzent: Koncern TV- og Filmproduktion, Chili Film, Gebrueder Beetz Filmproduktion
Film-Webseite:
Verleih: Neue Visionen

DVD

DVD

Sprachen: Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Tonformat: 2.0
Bildformat: 16:9
Regionalcode: 0
Extras: Schnittfassungen mit deutschem Overvoice: ARTE-Fassung (52 min), Bildungs-Fassung (29 min)
Bestellnummer: DV 959738
EAN: 4047179597388
Erscheinungstermin: 07.10.2011

Pressestimmen

„Eine gleichermaßen beeindruckende wie beängstigende Dokumentation über die Auswirkungen des illegalen Rohstoffabbaus in einem der gefährlichsten Länder der Welt, über Verflechtungen mit westlichen Industriestaaten und -konzernen, über unsere eigene Verantwortung und die verzweifelte Suche nach Lösungen.“ UNO Flüchtlingshilfe