Film

Das Ende des Schweigens
Dokumentarfilm

Das Ende des Schweigens

FSK: ab 12 Jahren
Als der 17jährige Strichjunge Otto Blankenstein im Sommer 1950 von der Polizei in Frankfurt am Main aufgegriffen wird, findet sie bei ihm ein Notizbuch mit den Namen seiner Kunden. In den darauffolgenden zehn Monaten wird gegen mehr als 200 homosexuelle und bisexuelle Männer ermittelt, rund 100 werden verhaftet, quer durch alle Schichten, vom Arbeiter bis zum Arzt. Blankenstein entfacht damit eine der größten Verfolgungen einer Minderheit in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Frankfurter Homosexuellenprozesse 1950/1951 stürzen hunderte Männer ins Unglück. Sie tragen dazu bei, daß der Paragraph 175 in den Jahrzehnten danach wieder als Instrument zur Verfolgung Homosexueller eingesetzt wird.

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Deutschland 2020
Originaltitel: Das Ende des Schweigens
Originalsprache: Deutsch
Länge: 75 min
Regie: van-Tien Hoang
Darsteller: Christian Setzepfandt, Markus Velke, Gottfried Lorenz, Horst Tim Riethausen
Kamera: Tim Lota
Produzent: van-Tien Hoang
Film-Webseite:
Verleih: GMfilms
Kino-Start: 02.12.2021

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch
Untertitel: Deutsch
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9
Regionalcode: 0
Extras:
Bestellnummer: 928958
EAN: 4260065524545
Erscheinungstermin: 18.03.2022

Pressestimmen

„Verdienstvoll ist […], daß der Film an die seinerzeit spektakulären und heute vergessenen Homosexuellenprozesse von 1950/51 erinnert und einem der Hauptbetroffenen, der nie finanziell entschädigt wurde, ein überfälliges Denkmal setzt.“ Tom Zwicker, Strandgut
„Ebenso wichtig ist die Erkenntnis, […], daß sämtliche Freiheiten, die heute bestehen, hart erkämpft sind und viele Opfer forderten. Daran zu erinnern kann sich DAS ENDE DES SCHWEIGENS als Verdienst anrechnen; der Filmtitel sollte von uns allen als Appell begriffen und umgesetzt werden.“ kino-zeit.de
„Eine gut und vor allem ausführlich gearbeitete Doku, die das Licht auf ein dunkles Kapitel der Frankfurter Geschichte wirft, das nicht vergessen werden darf.“ GAB