Film

Das Glück zu Leben
Dokumentarfilm

Das Glück zu Leben The euphoria of being

FSK: ohne Altersbeschränkung
Dokumentarfilm über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben. Aber auch über ihren Stolz überlebt zu haben.
Bewegt von Éva Fahidis Autobiografie "Die Seele der Dinge" studiert die Regisseurin und Choreografin Réka Szabó mit Éva Fahidi und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperformance ein. Der Film dokumentiert die monatelange Probenarbeit.
Schnell entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den drei Frauen. Éva Fahidi stößt dabei aber nicht nur an ihre physischen Grenzen. Der dialogische Prozess schwemmt schmerzhafte Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Mehr und mehr wird die performative Arbeit zur Auseinandersetzung mit ihrem Trauma.
"Das Glück zu leben" wurde beim 35. Internationalen Dokumentarfilmfestival München mit dem "kinokino Publikumspreis" ausgezeichnet.

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Ungarn 2019
Originaltitel: The euphoria of being
Originalsprache: Ungarisch
Länge: 83 min
Regie: Réka Szabó
Darsteller: Éva Fahidi, Emese Cuhorka, Réka Szabó
Kamera: Claudia Kovács
Schnitt: Sylvie Gadmer, Péter Sass
Musik: Balázs Barna
Ton: Rudolf Várhegyi
Produzent: Sára László, Marcell Gerő, Réka Szabó
Film-Webseite:
Verleih: Schwarz-Weiss
Kino-Start: 30.09.2021

DVD

DVD

Sprachen: Ungarisch
Untertitel: Deutsch
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9 (1,85:1)
Regionalcode: 2
Extras:
Bestellnummer: 227008
EAN: 4015698338874
Erscheinungstermin: 24.06.2022

Pressestimmen

„Eine wunderbare und unglaublich intensive Arthouse-Entdeckung“ programmkino.de
„Die ungarische Regisseurin und Choreographin Réka Szabó hat ein großartiges Kunstwerk geschaffen, bei dem Musik, Tanz und das gesprochene Wort miteinander verschmelzen. Ihr Film zeigt die aufregende Probenarbeit, aber auch den Prozess des Kennenlernens und des Verstehens zwischen den drei Frauen. Am Ende steht eine bühnensprengende Performance – ein Tanz gegen das Vergessen als Hymne an das Leben.“ programmkino.de
„Was kann Kunst? Wie an diesem Dokumentarfilm zu sehen ist, kann Kunst Großes, nämlich Wunder bewirken.“ programmkino.de
„Ein intensives, Körperstück zwischen schmerzhafter Erinnerungsarbeit und Traumabewältigung, das aber auch von unbändiger Lebensfreude erzählt. Zärtlich, traurig und das schönste: im gegenseitigen Austausch.“ Süddeutsche Zeitung