Film

Die andere Seite von allem
Dokumentarfilm

Die andere Seite von allem

FSK: ab 6 Jahren
Eine Familie wird nach dem 2.Weltkrieg von Titos Kommunisten enteignet und ihre Wohnung in Belgrad aufgeteilt.

Die Tür, die 70 Jahre verschlossen blieb, bildet den Ausgangspunkt einer familiären, politischen und historischen Chronik. Es handelt sich um die Familie der Regisseurin, verkörpert von ihrer charismatischen Mutter Srbijanka Turajlić, einer ehemaligen Mathematik-Professorin und wichtigen Figur des Widerstands gegen das Milosević Regime in den 1990er-Jahren.

Während sich die Familie immer wieder auf ihr jugoslawisches Erbe zurückbesinnt, rufen Volkszählungen ethnische Zugehörigkeiten auf den Plan.
Srbijankas Tochter Mila beginnt Fragen zu stellen.

Die zugleich tiefsinnigen und amüsanten Gespräche der beiden Frauen bieten einen Einblick in die bewegte Geschichte eines Landes. Oft ist von bürgerlichem Engagement und der Verantwortung die Rede, die jede Generation trägt – die Verantwortung der Protagonistinnen, aber auch die der Zuschauer.

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Frankreich/Qatar/Serbien 2017
Originaltitel: DRUGA STRANA SVEGA
Originalsprache: Serbisch
Länge: 104 min
Regie: Mila Turajlić
Darsteller: Srbijanka Turajlić u.v.a.
Kamera: Mila Turajlić
Schnitt: Sylvie Gadmer, Alexandra Milovanović
Musik: Jonathan Morali
Produzent: Mila Turajlić und Carine Chichkowsky
Film-Webseite:
Verleih: Zorro Medien
Kino-Start: 15.11.2018

DVD

DVD

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Erscheinungstermin: 01.06.2020

Pressestimmen

„Die persönlich gefärbte, klug ins Bild gesetzte Chronik jugoslawischer Geschichte lebt von ihrer starken Protagonistin und den Diskussionen zwischen Mutter und Tochter“ Süddeutsche+SZ Extra
„Die Regisseurin filmt die Protagonistinnen beim Diskutieren im Freundeskreis, in Kombination mit Archivmaterial entsteht daraus ein lebendiges Gesellschaftsporträt und anschauliches Beispiel für einen autoritären Nationalismus. Ein Thema, das weit über Serbien hinausreicht und den Film zum erhellenden politischen Zeitstück macht.“ Deutschlandfunk Kultur
„Die Chronik einer Familie in Serbien entwickelt sich zu einem ergreifenden Portrait einer Aktivistin in Zeiten großer Unruhen und politischer Veränderungen und wirft Fragen nach der Verantwortung jeder Generation in Bezug auf die Zukunft auf.“ Biograph