Film

Die Kordillere der Träume
Dokumentarfilm

Die Kordillere der Träume

FSK: ab 6 Jahren
Es ist der persönlichste Film des 1941 geborenen Chilenen Patricio Guzmán geworden. Neben den Bergen, die Chiles Landschaft dominieren, beschäftigt ihn die Geschichte des Landes. Somit steht das, was man Erinnerung nennt auch in „La cordillera de los sueños“ wieder im Zentrum, und Erinnerungen sind heute mehr denn je mit Bildern verbunden, die gemacht werden. Guzmán betrachtet die Natur seiner Heimat als Sinnbild der politischen Geschichte von revolutionärer Utopie, faschistischer Diktatur und neoliberalem Raubbau. Nach der Atacama-Wüste und dem Wasser des Pazifiks widmet er sich nun dem Anden-Massiv, der Kordillere. 80 Prozent der Oberfläche Chiles macht es aus und bleibt doch ein blinder Fleck im chilenischen Bewusstsein. Patricio Guzmán führt uns, begleitet und geleitet von seiner sanften Stimme und einem persönlichen Text, sowohl hin zu politischen Fragen und ökonomischen Realitäten des Landes als auch hinein ins künstlerische Verarbeiten und ins Bildermachen.

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Chile 2019
Originaltitel: LA CORDILLERA DE LOS SUENOS
Originalsprache: Spanisch
Länge: 82 min
Regie: Patricio Guzmán
Darsteller: Francisco Gazitúa, Vicente Gajardo, Pablo Salas, Jorge Baradit
Kamera: Samuel Lahu
Schnitt: Emmanuelle Joly
Musik: Miranda y Tobar
Produzent: Renate Sachse
Film-Webseite:
Verleih: Real Fiction
Kino-Start: 16.07.2020

DVD

DVD

Sprachen: Spanisch
Untertitel: Deutsch
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9 (1,85:1)
Regionalcode:
Extras:
Bestellnummer: 208378
EAN: 4015698725032
Erscheinungstermin: 14.05.2021

Pressestimmen

„Denn die von Pinochet begründete radikale neoliberale Wende wirke mit ihren Folgen krasser sozialer Ungleichheit und Vereinzelung bis heute fatal. Neben solch verbalen Erklärungen findet der Filmemacher und Kameramann Patricio Guzmán immer wieder starke visuelle Metaphern, die die Berge und ihre ökonomische Ausbeutung mit der chilenischen Geschichte und der Kraft der eigenen Erinnerung verknüpfen. Mit solch dichten motivischen Verknüpfungen und einem starken persönlichen Akzent gibt dieser letzte Teil der Trilogie Guzmáns Projekt einen stimmigen Abschluss. 2019 wurde er in Cannes als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.“ epd Film