Film

Krieg und Spiele
Dokumentarfilm

Krieg und Spiele

FSK: ab 12 Jahren
Was haben Dave Anthony, Entwickler von »Call of Duty« und James Gimzewski, Professor für Nano-Architektur gemeinsam? Sie sind Spieler. Konkret oder virtuell, mit Quadrocoptern, futuristischen Waffen oder künstlicher Intelligenz spielen sie mit den menschlichen und technischen Möglichkeiten. Wie real sind ihre Zukunftsvisionen?
Karin Jurschick bewegt sich in unterschiedlichen Parallelwelten: in Laboren von Forschern und Militärs, in »Think Tanks«, in denen Geistes- und Militärwissenschaftler über Möglichkeiten und »Moral« der neuen Kriegswaffen nachdenken. Sie besucht Computerspieler, für die es selbstverständlich ist, ihren Körper und ihre Fähigkeiten virtuell und gefahrlos zu erweitern und Piloten, die lernen müssen, mit ganz neuen Anforderungen fertig zu werden. Sie trifft Ausbilder, die darin unterrichten, Bilder zu lesen, die weit entfernt entstanden sind, um dann unter Umständen tödliche Entscheidungen zu treffen. Menschen, die mit und unter den neuen Kriegstechnologien leben.

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Deutschland 2016
Originaltitel: Krieg und Spiele
Originalsprache: Deutsch/Englisch
Länge: 90 min
Regie: Karin Jurschick
Darsteller: ----
Kamera: Johann Feindt (Drohnenkamera: Ziv Biton, Steffen Hammerich)
Schnitt: Marc Schubert
Ton: Ursula Köstercke, Rafael Tyblewski
Produzent: Birgit Schulz
Verleih: Real Fiction
Kino-Start: 18.08.2016

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9 (1,85:1)
Regionalcode: 2
Extras:
Bestellnummer: DV 136858
EAN: 4015698009194
Erscheinungstermin: 16.06.2017

Pressestimmen

„Überhaupt enthält sich ’Krieg und Spiele’ erfreulicherweise der beim Thema üblichen Aufgeregtheit und eröffnet lieber Denkbewegungen als Ängste zu schüren. Bewundernswert dabei, wie es der Filmemacherin in jahrelanger Vorarbeit gelungen ist, Vertreter und Orte des öffentlichkeitsscheuen Gewerbes überhaupt vor die Kamera zu bekommen und so im buchstäblichen wie im übertragenen Sinn unbekannte Einsichten zu liefern.“ taz
„Eine komplexe, erhellende, oft erschreckende Dokumentation.“ Programmkino.de
„Die Regisseurin […] geht der Veränderung unserer Vorstellung von Krieg und Frieden nach, die durch den Einsatz von autonomen, intelligenten Waffensystemen komplett über den Haufen geworfen wird.“ Süddeutsche Zeitung