Film

Wandlungen
Dokumentarfilm

Wandlungen Richard Wilhelm und das I-Ging

FSK: ab 12 Jahren
Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als der Marco Polo der geistigen Welt Chinas. »Wandlungen« ist ein Dokumentarfilm über das Leben und die Lebensleistung des bedeutendsten Vermittlers klassischer chinesischer Kultur nach Europa.
Als junger Missionar kam Wilhelm 1899 nach China. Er erlebte dort Revolten gegen Ausländer, das Ende der Kaiser-Dynastien und den ersten Weltkrieg. In diesen Zeiten turbulenter Umbrüche war er unermüdlich auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit, die den Menschen hilft, mit dem Wandel umzugehen und befähigt, das eigene Leben zu gestalten. Richard Wilhelm taufte keinen einzigen Chinesen, sondern vollbrachte eine der größten Übersetzungsleistungen des 20. Jahrhunderts: KONFUZIUS, LAOTSE, die wichtigsten Texte des Daoismus und vor allem das »I GING – Das Buch der Wandlungen«. Das Buch diente auch vielen Lesern im Westen als Inspiration.
Wilhelm ist bis heute einer der bedeutendsten Vermittler chinesischer Kultur in Europa.

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Schweiz 2011
Originaltitel: Richard Wilhelm und das I-Ging
Originalsprache: Deutsch
Länge: 87 min
Regie: Bettina Wilhelm
Darsteller: Sylvester Groth (Stimme Richard Wilhelm deutsche Fassung) Jonathan Pryce (Stimme Richard Wilhelm engliche Fassung)
Kamera: Peter Indergand
Schnitt: Asher Tlalim
Musik: Christine Aufderhaar
Ton: Ansgar Frerich
Produzent: Rudolf Santschi
Film-Webseite:
Verleih: Schwarz-Weiss
Kino-Start: 17.11.2011

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Tonformat: 5.1
Bildformat: 16:9
Regionalcode: 0
Extras: Statements von Prof. Richard Smith und Dr. Henrik Jäger
Bestellnummer: DV 967558
EAN: 4047179675581
Erscheinungstermin: 03.08.2012

Pressestimmen

„Wundervoll. Bettina Wilhelm […] inszeniert ihre Dokumentation besonnen, klug, poetisch, inspiriert und nicht überfrachtet. Eine kleine Einführung ins I-GING, ein Portrait eines wahren Missionars, ein beseelter Blick aufs Gestern und Heute.“ Choices
„Die von Schauspieler Sylvester Groth gelesenen Tagebuch-Passagen und die unzähligen zeitgenössischen Archivbilder aus dem China zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts, vermitteln einen sinnfälligen Eindruck von der Faszination, der Richard Wilhelm damals erlegen sein muss.“ Filmdienst
„Bettina Wilhelm […] setzt ihren Großvater mit diesem Film ein kleines Denkmal, lässt interessante Blicke auf die frühere Geschichte eines Landes zu, das immer mehr an Bedeutung gewinnt, weist auf die Wichtigkeit der Verbindung philosophischer Strömungen hin und illustriert mit der Vermischung vieler alter und neuer Bilder und Filmaufnahmen die zeitlichen ›Wandlungen‹, denen es existenziell standzuhalten gilt.“ programmkino.de