Film

Wem gehört mein Dorf?
Dokumentarfilm

Wem gehört mein Dorf?

FSK: ohne Altersbeschränkung
Auf kräftigen Gegenwind stößt die auf Wachstum und Investitionen ausgerichtete Lokalpolitik in
dem beliebten Ostseebad Göhren auf Rügen, der Heimat des Filmemachers Christoph Eder.
Als die letzte unberührte Küste bebaut werden soll und das einzigartige, malerische Naturschutzgebiet in Gefahr ist, regt sich deutlich der Unmut unter einigen Bürger*innen. Seit Jahren dominiert eine Gruppe von Männern, die „Vier von der Stange“ den Gemeinderat. Sie unterstützen
sämtliche Projekte eines millionenstarken Bauinvestors aus Nordrhein-Westfalen, der in Göhren
nach der Wende so viele Hotels und Ferienhäuser baute wie kein anderer. Die engagierten Göhrener Nadine und ihr Vater Bernd erkennen schnell, dass sie nur gemeinsam mit Gleichgesinnten
etwas ändern können. Sie gründen eine Bürgerinitiative und treten bei der Kommunalwahl an.
Schaffen sie es, sich gegen das Geld und die Mächtigen zu stellen und ihr Dorf in eine andere Zukunft zu führen?

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Filmdaten

Genre: Dokumentarfilm
Produktion: Deutschland 2021
Originaltitel: Wem gehört mein Dorf?
Originalsprache: Deutsch
Länge: 96 min
Regie: Christoph Eder
Darsteller: Nadine Förster, Bernd Elgeti, Markus Pigard, Klaus Möller, Hans-Haral Ott
Kamera: Domenik Schuster
Schnitt: Patrick Richter
Musik: Anna Kühlein
Ton: Michael Holz, Ludwig Müller
Produzent: Marcel Lenz, Guido Schwab, Claritta Kratochwil
Verleih: Zorro Medien
Kino-Start: 12.08.2021

DVD

DVD

Sprachen: Deutsch
Untertitel: Englisch
Tonformat: 2.0/5.1
Bildformat: 16:9 (1,78:1)
Regionalcode: 2
Extras: Interview mit Christoph Eder beim Dokfest München und beim Nuernberg International Human Rights Film Festival
Bestellnummer: 218938
EAN: 4015698208207
Erscheinungstermin: 21.01.2022

Pressestimmen

„Kluger und respektvoller Dokumentarfilm über den Druck der Wirtschaft in einem kleinen Dorf – und den Widerstand dagegen.“ epd Film
„Ein idyllisch gelegenes Dorf auf Rügen wird zum Urlaubs-Hotspot. Welche Konflikte das mit sich bringt, erzählt eine persönliche und packende Dokumentation. Sie weist weit über den Handlungsort hinaus.“ Hamburger Abendblatt
„Der persönliche Zugang des Regisseurs und die teils dubiosen Protagonisten dieser Provinzposse sorgen dafür, dass man am Ende gebannt der Stimmauszählung einer Kommunalwahl folgt, als gehe es um Weltpolitik.“ Der Tagesspiegel
„Kritischer, spannender und zutiefst anrührender Film über das Wesen der Demokratie“ Ostsee Zeitung
„In seinem malerischen Heimat Dorf Göhren auf Rügen recherchiert Dokumentarfilmer Christoph Eder den beeindruckenden Kampf einer Bürgerinitiative […] – ein Dokument mit Spielfilmqualitäten.“ Frankfurter Rundschau